eine weitere Station auf dem Weg in Richtung EKD

Jugendfreizeiteinrichtung

Jugend

Die evangelische Kirche muss seit Jahr und Tag mit hohen Mitgliederabwanderungen rechnen. Nicht zuletzt liegt das natürlich an der Kirchensteuer, die immer weniger Mitglieder zu zahlen bereit sind. Deswegen findet die Kirche immer wieder neue Möglichkeiten, um sich der Welt zu öffnen.

Angefangen hat alles einst mit den Gospelchören, die einfach eine weltlichere, weil schnellere und fröhlichere Musik in die Kirche bringen sollten. Auch die Predigten der Pfarrer greifen immer häufiger aktuelle Themen des Weltgeschehens auf. Außerdem werden die Kirchenmitglieder mit zunehmend mehr Freizeitaktivitäten angelockt. Da gibt es große Feiern und Konzerte, die von der Kirche ausgerichtet werden, da gibt es Jugendzentren und Organisationen, die sich um die älteren Mitglieder der Gemeinde bemühen und vieles mehr.

Das Jugendzentrum der Kirche

Im Jugendzentrum der Kirche geht es vor allen Dingen darum, auch den Nachwuchs bei Laune zu halten. Dabei sind diese Zentren immer besser ausgestattet. Für das leibliche Wohl sorgt ein Getränkeautomat, für die Kinder selbst gibt es zahlreiche Spiele. Dabei sind natürlich genauso Tischfußball, Billard oder Dart durchaus denkbar. Darüber hinaus können die Kids Tischtennis und Fußball spielen und vieles mehr.

Die Jugendlichen finden in den Jugendzentren der Kirche eine wichtige Anlaufstelle. Sie haben Betreuer, die sich ihre Probleme anhören, die dabei helfen, entsprechende Lösungen zu finden und vieles mehr. Außerdem ist das Jugendzentrum ein Ort der Zusammenkunft, an dem sich die Jugendlichen mit Gleichgesinnten und Freunden treffen können.

Veranstaltungen der Kirche

Doch nicht nur der Getränkeautomat im Jugendzentrum zeigt deutlich, dass die Kirche offener für weltliche Belange geworden ist. Genauso veranstaltet man für die Jugendlichen verschiedene Freizeitaktivitäten. Ob das nun eine Betreuung in der Ferienzeit mit gemeinsamen Ausflügen oder die Organisation eines Spielenachmittags ist, die Auswahl der kirchlichen Angebote für Jugendliche ist immens.

Das Ziel dieser und vieler anderer Aktionen ist es, die Jugendlichen nicht alleine zu lassen, sich gezielt um sie zu bemühen. Denn dadurch sollen die Gläubigen Christen von morgen heran gezogen werden. Dabei ist es wichtig, dass sich die Kirche auch vor den heutigen Problemen der Jugendlichen nicht verschließt. Diese liegen oft begründet in Stress mit den Eltern oder der Schule, aber ebenso bei zwischenmenschlichen Beziehungen. So sind Sex, Drogen und Gewalt Dinge, mit denen Jugendliche heute täglich konfrontiert werden. Wichtig ist, dass sie gleichfalls in den kirchlichen Jugendzentren Ansprechpartner für diese alltäglichen Versuchungen finden. Es geht dabei nicht darum, mit erhobenem Zeigefinger zu mahnen, sondern vielmehr echte Aufklärungsarbeit zu betreiben, ohne alles schlecht zu reden.

Und das hat die Kirche mittlerweile ebenfalls erkannt. Sie vermittelt wichtige Gedanken zu Safer Sex, zu Begegnungen mit Drogen und vielem mehr. Das macht die Kirche heute auch wieder attraktiver für Jugendliche. Sie suchen innerhalb der Teenagerzeit ohnehin nach ihrem eigenen Selbst und werden dabei sogar spirituell einige Fragen haben. Und wer wäre da als Ansprechpartner besser geeignet, als die evangelische Kirche?

Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

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